An kalten Wintertagen gibt es wohl kaum etwas Schöneres, als es sich vor dem heimischen Kamin gemütlich zu machen und dem Knistern des Feuers zu lauschen. Wer sich für den Kauf eines Kamins entscheidet, steht vor einer scheinbar unendlich großen Auswahl unterschiedlicher Kamine. Ob man sich für einen Kachelofen, offenen Kamin oder doch lieber Ethanol Kamin entscheidet, hängt zum einem von den persönlichen Vorlieben und zum anderen von den baulichen Eigenschaften des Wohnraums ab.

Was beim Kauf zu beachten ist

Wer seinen Wohnraum um einen Kamin bereichern möchte, hat die Auswahl zwischen verschiedenen Arten von Kaminen. Welche Kaminart ausgewählt wird, hängt vom gewünschten Verwendungszweck sowie vom Vorhandensein eines Schornsteins ab. Wer keinerlei Vorkenntnisse besitzt, sollte sich vor dem Kauf im Fachgeschäft oder im Internet über die Vor- und Nachteile der einzelnen Kamin-Typen informieren. Darüber hinaus sollte man in Erfahrung bringen, ob die eigene Wohnung überhaupt alle notwendigen Voraussetzungen für den Einbau sowie das reibungslose Funktionieren eines Kamins erfüllt. Bei Unklarheiten sollte man sich an einen Experten wenden. Sowohl der Schornsteinfeger als auch Fachhändler können in derartigen Fällen um Rat gefragt werden.

Welcher Kamin passt zu mir?

Kamine sind freistehende Öfen, mit denen Zimmer beleuchtet oder sogar beheizt werden können. Die meisten Arten von Kaminen bestehen aus einem an einer Hauswand liegenden Teil, der entweder gemauert ist oder aus Eisenplatten besteht. Im Inneren des Kamins befindet sich ein Hohlraum, in dem Holz oder anderes Brennmaterial verbrannt wird. Die meisten Arten von Kaminen sind an Schornsteine angeschlossen, welche die Verbrennungsgase aus dem Wohnraum nach Außen leiten. Daneben gibt es jedoch auch Kamine ohne Schornstein. Im Fachhandel werden Kamine grob in fünf verschiedene Arten unterteilt.

Der Grundofen ist eine direkte Weiterentwicklung ursprünglicher Öfen, wie sie bereits vor tausenden von Jahren zur Wohnraumbeheizung verwendet wurden. Der Kachelkamin ist wiederum eine Weiterentwicklung des Grundofens. Diese auch als Kaminofen bezeichnete Art von Kaminen wurde in früheren Zeiten vorwiegend als Backofen eingesetzt. Noch heute dient er in vielen Wohnhäusern als Ergänzung zur herkömmlichen Heizung. Kaminöfen eigenen sich für jede Art von Raum, in dem ein Schornstein vorhanden ist. Sie können unmittelbar über das Ofenrohr an den Schornstein angeschlossen werden.

Als klassische Variante des Kamins ist vor allem der offene Kamin bekannt und verbreitet. Derartige Kamine sind in der Regel ganz oder teilweise in die Wand eingemauert. Aufgrund dieser Bauweise leiten sie kaum Wärme in den Raum und sind deshalb als Ergänzung zur herkömmlichen Heizung ungeeignet. Eine völlig neue Art von Kaminen sind Bioethanol oder Ethanolkamine. Diese Art von Kaminen kann auch in Wohnungen ohne Schornstein eingebaut werden, da sie bei der Verbrennung weder Rauch noch sonstige schädliche Abgase produzieren.