Fertighaus
Das Bauen eines Fertighauses ist so beliebt wie nie zuvor! Als Fertighaus wird ein Haus bezeichnet, welches industriell vorgefertigt wird. Die vorgefertigten Teile werden dann zur Baustelle geliefert und dort dann endmontiert. Für die Bauplanung wendet sich der Bauherr direkt an eine Fertighaus- Firma oder an einen Architekten seiner Wahl. Doch in der Praxis werden doch häufiger die Fertighaus- Produzenten direkt angesprochen, denn dies ist mit einem erheblichen Kostenvorteil verbunden. Man unterscheidet drei verschiedene Arten eines Fertighauses.
Das Bausatzhaus, das Ausbauhaus und das schlüsselfertige Haus werden von den meisten Fertighaus-Anbietern angeboten. Das Bausatzhaus beinhaltet nicht den Aufbau und die Montage sondern nur die Fertigung der Bauelemente und deren Lieferung an die Baustelle. Hier montiert der Bauherr sein Haus selbst. Diese Bauart entspricht aber nicht dem klassischen Fertighaus. Bei einem Ausbauhaus handelt es sich auch um ein Fertighaus. Bei diesem übernimmt der Bauherr aber den kompletten Innenausbau. In den meisten Fällen wird die komplette Hülle des Hauses geliefert und montiert. Zu dieser Hülle des Hauses zählen, Fenster, Türen, das Dach und der Außenputz.
Man kann aber bei den meisten Anbietern noch Ausbaustufen mit dazu nehmen. Zu diesen zählen, zum Beispiel Sanitärinstallation. Die Eigenleistung des Innenausbaus kann sich sehr positiv auf den Gesamtpreis des Hauses auswirken. Bei einem schlüsselfertigen Haus wird der gesamte Aufbau und Ausbau eines Hauses vom Anbieter vor Ort durchgeführt. Da der Begriff „Schlüsselfertig" nicht geschützt ist, sollte man sich jedoch vorab immer mit dem Anbieter über alle inbegriffenen Leistungen abstimmen. Bei manchen Fertighaus-Anbietern sind zum Beispiel Kanal- und Versorgungsanschlüsse nicht im Kaufpreis berücksichtigt.