Regional bedingt ist die Nachfrage nach Baugrund mancherorts wieder ganz enorm. Um einen ökologisch sinnvollen Umgang mit knappen Flächenressourcen zu ermöglichen, wurden in den letzten Wochen und Monaten mancherorts neue Konzept-Baugrundstücke erschlossen und vorgestellt. Dahinter steht die Idee, Baugemeinschaften oder Baugruppen zu gründen, in denen sich Bauwillige zusammenschließen, um gemeinsam zu planen und kostengünstiger zu finanzieren. Dieses Konzept ist nicht mehr ganz neu, doch schien es sich bisher fast immer für die Bauherren ausgezahlt zu haben.

Ein Konzept voller Möglichkeiten

Das Potenzial eines solchen Zusammenschlusses ist groß. Für alle Bauherren bietet sich die Möglichkeit, ihre Baukonzepte zu präsentieren, mit anderen abzugleichen und unter den richtigen Voraussetzungen auch umzusetzen. Natürlich sind Gemeinschaftsbauprojekte nicht in jedem Fall von Erfolg gekrönt, weil es nicht immer möglich ist, alle Interessen unter einen Hut zu bringen. Doch wenn diese Projekte von langer Hand geplant werden und die Bauwilligen sich auf ein einheitliches Bauprojekt einigen können, gewinnen eigentlich alle. Im gemeinsamen Entwicklungsprozess lernen sich die zukünftigen Nachbarn bereits vor dem Einzug kennen und bekommen die Chance, dem Projekt aktiv eine Form zu geben. Gefragt sind dabei natürlich kreative, umsetzbare Ideen, für die sich mehrere Parteien begeistern können. Fernerhin soll mit dem neuen Baugebiet ein optimaler Weg für energieeffizientes und kostengünstiges Bauen geschaffen werden, da Baugrund heutzutage ein knappes und oft verschwenderisch eingesetztes Gut geworden ist. Nachhaltigkeit, Energieeinsparung, Energieeffizienz und auch der Einsatz von erneuerbaren Energien soll berücksichtigt werden, damit das Konzept auch aus ökologischer Sicht eine Vorbildfunktion einnehmen kann.

Auch der Umzug wird grüner

Nicht allein der Bau eines Hauses, sondern auch der Umzug wird heute unter ökologischen Gesichtspunkten geplant. Wer nicht auf Teufel komm raus all sein Hab und Gut sofort in das neue Haus verfrachten kann oder möchte, sollte das Angebot von Lagerbox in Anspruch nehmen. Self Storage heißt hier das Zauberwort und wenn die Lagermöglichkeit nur unweit der alten Wohnung gelegen ist, spart man sich Benzin und Nerven. Ein sehr wichtiges Thema sind natürlich auch die Verpackungsmaterialien. Laut einer aktuellen Studie zum Konsumverhalten umziehender Privatleute wissen lediglich 67 Prozent der Befragten, dass man Umzugskartons auch leihen kann. Auch die Möglichkeit, Gebrauchte Kartons durch Zeitungsannoncen zu erwerben, wird oft einfach nicht berücksichtigt. 25 Prozent der Umziehenden haben vor, beim nächsten Umzug auf diesen Service zurückzugreifen. Die Mehrheit von 71 Prozent bevorzugt die kostenlose Variante und beschafft sich Kartons beim Arbeitgeber oder funktioniert Bananenkisten und Ähnliches um. Das ist natürlich ein ungleich kleineres Problem als die optimale Aufteilung einer Baufläche, doch auch im Kleinen kann jeder seinen Beitrag leisten und dafür sorgen, dass die Umwelt weniger belastet wird.