Bei Gebäuden steht heutzutage schon lange nicht mehr allein die Funktionalität im Vordergrund. Effektivität ist das Stichwort, eine ökonomische und ökologische Bauweise setzt sich immer mehr durch. Trotzdem muss, gerade bei Gewerben, die Optik stimmen. Diese repräsentiert nach außen hin das, was den Kunden innen erwartet.

Um Energie zu sparen und gleichzeitig ein Gebäude mit Wiedererkennungswert zu erschaffen, entscheiden sich diverse Menschen für die Möglichkeit, Solaranlagen einzubauen. Die Zeiten, dass diese nur auf dem Dach angebracht werden können, sind längst vorbei. Die Gestaltungsoptionen sind vielfältig und so individuell wie ihre Kunden.

Sichtbar oder unsichtbar

Wer auf sichtbare Photovoltaik-Module Wert legt, der greift auf Solarfassaden zurück. So können Wände mit Photovoltaikmodulen versehen oder komplett durch sie ersetzt werden. Ein großer Vorteil hiervon ist nicht nur die Stromgewinnung und die Einsparung des eigenen Verbrauchs, sonder auch, dass die Anlagen auch zur Wärme- und Kältedämmung genutzt werden können. Im Winter wird die Temperatur im Raum durch Wabensysteme konstant gehalten und es erfolgt eine Isolierung, sodass die Wärme im Gebäude nicht nach außen verfliegen kann. Im Sommer oder in grundsätzlich wärmeren Gegenden funktioniert dies genau andersherum und die Hitze von außen dringt nicht in das Gebäude ein. Diese Art der Nutzung spart also nicht nur Strom- sondern auch Heizkosten und der Verbrauch von Klimaanlagen wird auch herunter gesetzt werden können.

Umweltbewusstsein zeigen

Baut ein Unternehmen eine Solarfassade an sein Gebäude, ist dies ein Aushängeschild, das für Umweltbewusstsein und Innovation spricht. Anlagen mit Photovoltaik-Modulen sind auf eine verantwortungsbewusste Weise modern und repräsentieren damit die Einstellung der Menschen, die hinter diesem Projekt stecken. So wird Werbewirksamkeit ohne Werbekosten und mit Energiesparen erreicht.

Im Gegensatz zu Solaranlagen auf Dächern, die üblicherweise einen Neigungswinkel von etwa 28 Grad aufweisen, können Photovoltaikfassaden nur etwa 70 Prozent der Sonneneinstrahlung nutzen. Allerdings bieten Gebäudewände oft mehr Platz als Dächer. Wird die Photovoltaikanlage bereits beim Bau mit eingeplant, kann sie auch eine herkömmliche Wand ersetzen, sie braucht also keine Auflagefläche. Dies bietet vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten. Es gibt auch die Möglichkeit, ganze Dächer aus Solarplatten zu erstellen, was auch schon vielerorts als architektonisches Highlight eingerichtet wurde.

Der Kreativität sind hierbei kaum Grenzen gesetzt und wer das richtige Budget mitbringt, der kann seine persönlichen Wünsche detailgetreu gestalten lassen und dabei, langfristig gesehen, auch noch Geld sparen.