Wärmedämmung ist ein wichtiges Thema im Haus. Denn Öl und Gaspreise steigen an und zwingen die Hausbesitzer umzudenken. Gute Wärmedämmung schohnt den Geldbeutel und das Raumklima wird auch behaglicher. Überall, wo es im Haus wärmer ist als außerhalb des Hauses bietet es sich an zu dämmen. Fangen wir mal im Keller an - was kann gedämmt werden? Alle Rohrleitungen, welche Heiz- oder Warmwasser führen sollten mit einem Mantel aus FCKW-freiem Polyethylen-Rohrmänteln gedämmt werden. In unbeheizten Kellern können Sie die Wärmedämmung direkt unter der Kellerdecke anbringen. Die Fenster sollten intakte Dichtungen aufweisen und mindestens einen k-Wert von 1,8 haben. Auch die Außenwände können beim Altbau von innen gedämmt werden. Lassen Sie das allerdings von Spezialisten durchführen um Schwitzwasser zu vermeiden. Bei der Wärmedämmung der Außenwände von außen gibt es drei Alternativen - eine Kerndämmung mit zweischaligem Mauerwerk, eine hinterlüftete Vorhangfassade oder ein Wärmeverbundsystem. Beim ausgebauten Dachboden können Sie unter, zwischen oder über den Sparren wärmedämmen. Im Dachspitz sollten Sie den Boden ebenfalls dämmen, damit die Wärme der unteren Räume nicht verloren geht. Dafür eignen sich Schüttdämmung, Mineralwolle und Verbundplatten. Wenn Sie den Spitzboden nutzen möchten, dann sollten Sie auch das Geschoss sorgfälltig dämmen.